Peaceman’s Daughter berichtet:

Willkommen im privaten Bereich. Sie sind ein wertvolles Mitglied unserer nachhaltigen Familie und erleben als solches hautnah, wie sich mein Unternehmer-Alltag gestaltet und wie wir es gemeinsam schaffen unseren wunderschönen Planeten verantwortungsbewusst zu erhalten und in die Hände der nächsten Generationen zu übergeben.

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Nicht nur meinen Bachelor of Arts in „Business and Management“ – auch meinen Master of Science in „Sustainability“ habe ich an einer Business School absolviert. Zahlen liegen mir; ich kalkuliere gern und weiß gerne vorher, welche Kosten auf mich zukommen werden. Natürlich gab es also zur Gründung meines jungen Unternehmens einen Business Plan, der die Relation zwischen Kosten und Nutzen darstellte. Das ist aber noch lange nicht der Preis, den ich bezahle. Es beziffert noch lange nicht den Wert, den „Peaceman’s daughter|son“ für mich hat. Diese Firma ist meine Passion, darin steckt mein ganzes Herzblut und meine Identität. Meine Moralvorstellungen und Werte habe ich eins zu eins übertragen. Aber eben auch die Leidenschaft für Kapital.

 

Es ist mein Anspruch, verantwortungsvoll zu wirtschaften, ohne, dass Menschen oder die Natur auf den (versteckten) Kosten sitzen bleiben!

 

Damit das funktioniert, sowie um unter Beweis zu stellen, dass es tatsächlich funktioniert, heißt die Basis Transparenz. Peaceman’s Wertschöpfungskette ist komplett offengelegt – auch unsere Lieferanten haben diesen Anspruch.

 

Wir können Ihnen genau sagen, ob die Bio-Baumwolle für Ihr Hemd aus Uganda oder Kirgistan kommt. Unser Stofflieferant wählt bewusst Länder, die keine Massenlieferanten für Baumwolle sind, um die Reinheit zu garantieren. Außerdem ist er regelmäßig vor Ort; und auch Peaceman’s startet mit den Intensivierungen der persönlichen Beziehungen zu den Bio-Baumwoll-Bauern mit einem Besuch in Uganda zur Erntezeit Ende dieses Jahres. So können unsere Kunden im wortwörtlichen Sinne hautnah miterleben, wo die Bluse schon überall war, bevor sie zur Bluse wird. Genauso läuft es schon mit der Näherei in Österreich. Die besuche ich etwas öfter, da sie näher ist. Nicht in Südostasien, nicht irgendwo in Europa. Nein. In der Steiermark wird aus reinen Bio-Baumwoll-Stoffen und meinen Designs dann das Kleid oder das Jackett. Die enge Zusammenarbeit präsentieren wir regelmäßig über die Sozialen Medien und auf unserer Website, um den Kunden zu zeigen, wie viele Herzensmenschen an der Umsetzung meines Modelabels arbeiten. Alle beteiligten Wertschöpfer werden gerecht bezahlt und arbeiten unter sozialen Bedingungen. Selbstverständlich für uns. Auch die Umwelt spielt eine zentrale Rolle. Der Anbau von Bio-Baumwolle ist besonders schonend für den Boden, unsere Lieferanten beziehen Ökostrom. Verpackt wird plastikfrei und auch bei Printmaterialien wird auf Nachhaltigkeit gesetzt. Peaceman’s daughter|son ist ein ganzheitlich nachhaltiges Konzept; mit der Firma trage ich meinen Teil zum positiven Wandel in dieser Welt bei und möchte es Kunden ermöglichen, dieses spielend leicht im Alltag zu integrieren.

So viel Zeit (und Geld) ist in Peaceman’s ganzheitlich nachhaltiges Firmenkonzept investiert, um den bestmöglichen Output an grüner Wertschöpfung zu erzielen. Weil das mein persönliches Credo ist; mein Verständnis von Verantwortungsbewusstsein gegenüber diesem Planeten. Wie (selbst-)zerstörerisch wäre es dann bitte, wenn ich mein Kapital auf einem konventionellen Konto zwischenlagere und damit beispielsweise eine Hähnchenmastanlage finanziert wird? Denn genau das passiert mit Ihrem, meinem, unserem Geld. Und genau deswegen habe ich Peaceman’s Geschäftskonto bei der Triodos Bank eingerichtet. Um meinen Ansprüchen gerecht zu werden, dass die Euros, die schon so viel Positives – vom Anbau der Bio-Baumwolle bis hin zur Produktion in Österreich – bewirken konnten, noch einmal die Gelegenheit bekommen, diese Welt ein bisschen besser zu machen, indem die Triodos Bank sie verantwortungsvoll einsetzt. Eine konventionelle Hähnchenmastanlage würde niemals finanziert werden – dafür aber Wind- und Solarparks für die Erzeugung sauberen Stroms oder Senioren- und Pflegezentren; die die Menschenwürde vor den Profit stellen.

  

Eines sollte jedem Einzelnen von uns bewusst sein: Mit jedem Cent, den Sie ausgeben oder auf Ihr Konto einzahlen, sind Sie ein Investor! Drehen Sie diesen Cent ab heute zweimal um und investieren Sie in nachhaltige Produkte und ermöglichen Sie mit einem grünen Bankkonto den positiven Wandel in unserer Gesellschaft. Zeigen Sie gemeinsam mit Peaceman’s, der Triodos Bank (oder einer anderen grünen Bank) und vielen anderen wertorientierten Unternehmen Haltung und kreieren Sie Mehrwert ohne eigenen Mehraufwand.


 

Produktion in Österreich: Peaceman’s Heimvorteil

 

Es ist das dritte Mal, dass ich die Näherei in der Steiermark besuche und ich freue mich immer sehr auf die herzlichen Begegnungen. Im Gepäck befinden sich die Designs für die Kollektionserweiterung und jede Menge Stoffmuster – natürlich 100 % Bio-Baumwolle. Fair gehandelt und qualitativ hochwertig. Peaceman’s Anspruch an all seine Wertschöpfer. Deswegen habe ich das JMB Fashion Team ausgewählt – eine ausgezeichnete Personalführung und die nötige Fachkompetenz, die sich auch aus der jahrelangen Erfahrung ergibt. Herr Rücker führt das Familienunternehmen schon in der vierten Generation. Von ihm werde ich persönlich am Bahnhof abgeholt und begrüßt. Für eine erste Lagebesprechung setzen wir uns an den „Konferenztisch“, der in einer kleinen Nische steht, mit Blick auf die Mitarbeiter, die geschäftig arbeiten.

Anschließend lerne ich Frau Papic kennen, unsere neue Schnitterstellerin. Während wir die Designs besprechen und Frau Papic aus meinen Zeichnungen professionelle Schnitte erstellt, versorgt uns der Chef persönlich mit Kaffee. Das Wasser kommt aus der Leitung – auch JMB meint es ernst mit der Nachhaltigkeit.

 

Ein riesengroßer Vorteil, wenn Organisation, Kompetenz und Sympathie aufeinandertreffen: man macht schnelle Fortschritte.

 Die Schnitte sind besprochen, die Stoffe ausgewählt und schon stößt Frau Foki zu uns, um die Produktion zu planen. Gemeinsam geht es an die Knopfauswahl: Plastikfrei – das ist schon allen klar. Aber es geht auch um Größe, Form und Farbe. Zwei- oder Vierlochknopf? Machen wir einen Unterschied bei Bluse und Hemd?

„Was ist denn der klassische Standard?“ – Ich schau mir die Knöpfe meiner Bluse an.

Frau Foki steht auf: „Ich hole mal Herrn Rücker!“

 Nachdem das Knopfthema entschieden ist, hat Herr Rücker eine kleine Jause für uns alle organisiert. Wir sprechen über die schnelle Entwicklung der Modeindustrie und die (Qualitäts-)Einsparungen in der Fertigung. Es wird auf den Preis geschaut, aber nicht auf den Wert. Es ist ein dorniger Weg, den Herr Rücker mit JMB Fashion gegangen ist und den ich mit Peaceman’s daughter|son noch vor mir habe. Aber wir sind bereit zu kämpfen und die Verantwortung, die wir auf unsere Schultern genommen haben, bis zum Ende zu tragen. Zum Abschluss gibt es nochmal einen Firmenrundgang. Herr Rücker spricht alle Mitarbeiter mit Namen an und stellt mich vor. „Das ist Frau Betz – Sie erinnern sich an die Kleider?!“ Die Augen werden größer, ein Lächeln breitet sich aus – scheinbar hatten die Näherinnen Freude an der Arbeit mit „Peaceman’s Wife“.

  

Beim nächsten Besuch werde ich noch mehr Gesichter wiedererkennen. Das ist es, was bei Peaceman’s zählt: Identität statt Anonymität. Hier ist niemand bloß eine Nummer: Weder die Produktionsstätte, als eine von vielen. Weder ein Mitarbeiter, als ein Austauschbarer von vielen. Weder Peaceman’s, als irgendein Auftraggeber von vielen.

Hinter der Zusammenarbeit von JMB Fashion und Peaceman’s daughter|son stehen traditionelle Werte, Loyalität und langfristige Absichten.

Das ist auch Ihr Wertebeitrag, wenn Sie sich für Mode aus unserer Kollektion entscheiden und mit Peaceman’s daughter|son Verantwortung tragen.

 

Mit umweltfreundlichen Grüßen

Ihre Johanna Betz